USA - Der Südwesten
Wohl der in Europa bekannteste Nationalpark der gesamten USA dürfte er sein, der Grand Canyon. Und das nicht ohne Grund, steht
man doch zu Anfang fast sprachlos vor diesem gewaltigen, vom Colorado-River in über 5 Millionen Jahren in die Erde gefressenen Loch!
Grand Canyon National Park
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Ein erster Anblick: Nicht immer erwartet den Besucher am Grand Canyon so hervorragendes Wetter wie an dem Tag,
an dem diese Bilder gemacht wurden. Die Luft war sehr klar, und somit reichte der Blick problemlos bis zum
etwa 20 Kilometer entfernten gegenüberliegenden Rand des Canyons, der auf rund 2500 Meter über NN liegt.
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Blick zum Bright Angel Canyon: Dieses Bild wurde vom Südrand des Grand Canyon, genauer vom Yavapai Point in der
Nähe des Südzugangs zum Park. Der langestreckte, in die Tiefe führende Teilcanyon im Hintergrund
ist der Bright Angel Canyon. Dieser kann zu Fuß vom Nordeingang des Parks, der im Winter aufgrund
des häufig meterhohen Schnees gesperrt ist, durchwandert werden. Aber auch vom Südrand führt der Bright
Angel Trail bis ganz hinunter zum Colorado River.
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Bright Angel Trail: Die Wanderung hinunter bis zum Colorado River ist nicht zu unterschätzen. Es muß ein Höhenunterschied von rund 1500
Meter überwunden werden, vor allem muß man anschließend auch wieder rauf. Und obendrein wird beim Aufstieg die Luft immer
dünner. Aber ein besonderes Erlebnis ist die Wanderung, auch wenn man nach wenigen Höhenmetern
und einigen Stunden Fußmarsch umkehrt, allemal. Eine besondere Alternative ist der Abstieg ins Tal auf dem Rücken eines Esels.
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Blue Mountain Bird: Auf der Wanderung Richtung Tal begegnet man vielen, meist kleinen und unscheinbaren Tieren wie Insekten,
Eidechsen und Grauhörnchen. Mit etwas Glück sieht man aber auch den Blue Mountain Bird, der auf dem Bild zu erkennen
ist. Er hat etwa die Größe einer Blaumeise und lebt in den hochgelegenen Canyons des Coloradoplateaus.
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Blick stromabwärts : Der Grand Canyon hat eine Gesamtlänge von 446 Kilometern! Er würde in Deutschland somit etwa von Köln bis
Hamburg reichen. Der Höhenunterschied beträgt bis zu 1800 Meter, z.B. zwischen der Phantom Ranch auf rund 730 Meter über
NN, in der man am Colorado River nach dem Abstieg ins Tal übernachten kann, und dem Bright Angel Point am Nordrand auf
rund 2500 Meter über NN.
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Wenn die Sonne untergeht: Abends und Morgens bewirkt die tiefstehende Sonne lange Schatten und damit eine deutliche Profilierung
der Struktur des Canyons. Das Licht ist darüberhinaus viel "wärmer" als zur Mittagszeit, zu der der Canyon völlig unwirklich erscheint,
fast wie ein Gemälde ohne jeden Bezugspunkt.
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Strukturierte Landschaft: Rechnet man die Länge aller Seitenarme des Grand Canyon zusammen, so kommt man auf eine Gesamtlänge
von mehreren tausend Kilometern. Diese einmalige Landschaft wurde 1919 offiziell zum Nationalpark erklärt, nachdem sie zuvor
zunächst 1893 als National Forest Reserve und 1908 als National Monument unter Schutz gestellt wurde. Damit wird
diese Landschaft bereits seit mehr als 100 Jahren aufgrund ihrer einmaligen Erscheinungsform geschützt.
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Kurz vor Sunset: Diese starke rötliche Färbung nimmt das Gestein unmittelbar bevor die Sonne unter dem Horizont
versinkt an. Jedes Jahr strömen mehr als 5 Millionen Menschen zum Grand Canyon Nationalpark, um sich selbst von
diesem Naturwunder faszinieren zu lassen. Aufgrund des Besucherandrangs in den Sommermonaten empfehle ich Ihnen einen
Besuch des Grand Canyon im April. Dann ist es auch noch nicht zu heiß, so daß die Wanderung ins Tal nicht zu anstrengend wird.
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Nachthimmel über dem Grand Canyon: Der Nachthimmel über dem Grand Canyon ist natürlich nicht anders als auf dem Rest
des Colorado-Plateaus: die Höhenlage in Verbindung mit trockener Luft und großer Dunkelheit erlauben einen sehr klaren Blick
auf die Sterne. Dies soll durch das Foto dokumentiert werden...
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